Straßenbahn in Hamburg
Zunächst eine wichtige Unterscheidung:
Straßenbahn/Stadtbahn/Tram ?
Ich komme deswegen darauf, weil manche nach dem Motto "Also schloss er messerscharf, das nicht sein kann..." was es namentlich schon gibt, denken.
"Stadtbahn ist für mich eine Bezeichnung der Hamburger S-Bahn oder die Querverbindung Westkreuz - Bahnhof Zoo - Friedrichsstraße - Ostkreuz in Berlin.
Also lehne ich die Bezeichnung "Stadtbahn" für eine bessere Straßenbahn kategorisch ab.
Jedes dieser drei Bezeichnungen sagt alles, und auch wieder nichts. Denn, wie im Fußball: "Die Wahrheit liegt auf dem Platz!",
gilt auch hier: Wichtig ist, was vor Ort ist und passiert bzw.passieren kann. Das bedeutet: Die lokalen Gegebenheiten schreiben vor, was für eine Art von Straßenbahn
gebaut wird. Denn diese zwei Aussagen, mit denen Olaf Scholz als Bürgermeister die Straßenbahn verächtlich machen wollte, stimmen so nicht.
Weder müssen ganze Häuserzeilen abgerissen, noch 1:1 für jeden Meter Gleis Autospuren vernichtet werden.
Mit jedem dieser Punkte wird aber eine besondere Eigenschaft betont:
- Straßenbahn
- Sie fährt auf der Straße und ist somit bestens erreichbar. Keine Treppen, keine Tunnel, (in der Regel) Aussicht nach allen Seiten.
Frau Domm von den Grünen erwähnte in einer Veranstaltung, an der ich teilgenommen habe, daß mit der Umstellung von Straßenbahn auf U-Bahn die Wandsbecker Chaussee drastisch verödete.
- Stadtbahn
- Dies beschreibt aber im Gegenteil, daß "wir" damit nicht die alte Straßenbahn meinen, in die man, wie bei den Hamburger V6- und V7- Modellen,
die die letzten Jahre der Straßenbahn prägten, zwei große Stufen nehmen mußte um einzusteigen (Aussieg entsprechend). So war damals die Technik.
Aber heute nicht mehr! "Wir" reden von innovativen und modernen Niederflurstadtbahnen, die in der Länge dort beginnen, wo die Hamburger Straßenbahn damals
aufgehört hat: 2x14 Meter; modern sind mindestens 24 Meter Standard, und das als durchgängiger Zug(!).
- Tram
- ...ist dagegen eine kurznamige Zusammenfassung. Schreiben sie mal "Straßenbahn" oder "Stadtbahn" neben U-Bahn, S-Bahn, Bus. Da platzt die Leinwand
(die Darstellungsfläche). Zu Anfang war damit nur eine Bahn gemeint, die auf Holzbohlen fuhr. Daraus sind aber inzwischen leise und umweltschonenede Rasengleise geworden.
Warum diese Seite?
Ich (thmueller@thmueller.net) weiß, diese Seite ist noch nicht einmal im Rohbau fertig.
Aber "watt willst'e machen" wenn man zwei Jobs und eine Familie mit Haushalt hat.
Dies ist zur Zeit eher ein offener Schreibtisch mit vielen Sachen 'drauf, die in der Pipeline stehen.
Wie zum Beispiel folgender Text, der mir irgendwann einmal einfiel und mir jetzt auf Papier wiederbegegnet ist.
Und ich werde hier bei dem Begriff "Straßenbahn" bleiben. Er beinhaltet einen großen Vorteil dieses Verkehrsmittels:
Sie fährt auf der Straßenebene und ist damit leicht erreichbar. Keine Treppen, keine Tunnel, einfach Bahn.
Warum Straßenbahnen?
- Straßenbahnen sind attraktive Verkehrsmittel
-
- gut erreichbar
- durch Niederfluttechnik per se barrierefrei
- im Stadtbild sichtbar und damit eine Werbung in eigener Sache
KI ergänzte dazu:
- Orientierung im Stadtraum
-
Wer in eine U-Bahn-Schacht steigt, verliert jeglichen Bezug zur Oberfläche und zur eigenen Himmelsrichtung.
Die Straßenbahn hingegen fährt durch die Stadt, zeigt den Weg und lässt den Fahrgast an der Oberfläche teilhaben.
Das macht sie besonders für Gelegenheitsfahrer und Touristen extrem intuitiv und niederschwellig nutzbar.
- wirtschaftlich
- Gestern, unter sicherlich Straßenbahn-Befürwortern, wurde der Satz gesagt, daß wenn die Tram erstmal gebaut ist, gehen die Kosten gegen Null.
Gewagte Aussage, ist mir klar, aber wert einmal von dieser Seite her zu denken. ("Wo ist eigentlich der Herr Wagener für die U5", frage ich mich immer wieder.)
Auch KI:
- Geringere Investitionskosten pro Kilometer
- Während jeder Kilometer U-Bahn-Tunnel in offener oder geschlossener Bauweise astronomische Summen verschlingt (und über Jahrzehnte Budgets bindet),
kostet der Bau von Gleiskörpern und Oberleitungen an der Oberfläche einen Bruchteil.
Das bedeutet: Für denselben Betrag lässt sich ein weitaus dichteres, flächendeckenderes Netz spannen, das viel mehr Menschen direkt vor der Haustür anbindet.
Ich brauchte diesen KI-Füllstoff um das Layout besser auszufüllen und gleichmäßiger zu gestalten.
Besser hätte ich das aber auch nicht sagen können, obwohl es eigentlich logisch ist. Weiter im Text:
Ökologisch
Wer umweltfreundliche E-Mobilität will, kommt bei Linien- bzw. streckengebundenen Verkehrsmitteln nicht an der Oberleitung vorbei. Auch nicht bei Bussen.
Sie basiert darauf, daß öffentliche Verkehrsmittel in der Regel auf festen Routen verkehren und bildet damit die optimale Energieversorgung.
Akkus sollten vornehmlich für den ungebundenen Individualverkehr (Autos) verwendet werden und im Bereich des ÖPNV (mit ihren größeren "Gefäßen")
nur als zweite Antriebsmöglichkeit für die Umfahrung von Störungen (Baustellen, Unfälle) oder für notwendige Betriebsfahrten ohne Draht.
Die Größe eines Akkus könnte vielleicht so gewählt und standardisiert werden,
daß er als Vollversion eines Autos sowie auch als Unterstützungsversorger eines Busses oder einer Straßenbahn dienen kann.
(Ein fünfzigstel an Gewicht des zu bewegenden Fahrzeuges ergäbe vielleicht eine 50-fache Reichweite, beziehungsweist umgekehrt.)
Und: Diese Seite ist noch im Aufbau.
Schonmal zu finden sind:
- Hier:
Ein paar Dinge von Jens Ode.
- Hier: Ein Link zur Seite www.V7EKrohnskamp.de
zu dem von Ingo Naefcke aus dem Wald des Hannoverschen Straßenbahnmuseums geholten und wieder ansehnlich gemachen Wagen, inklusive einem 360°Rundumblick,
sowie hier/hier zwei Videos von mir von dessen "Einbau" (offiziell würde man vom "Einrücken" sprechen).
- Hier
habe ich den Inhalt von Ingo Mecker und lokales von mir in eine Seite zum Thema Tram-Rosetten zusammen geschrieben.
Ingo hat mich gebeten diese Seiten noch nicht (unter einer eigenen Domain) zu veröffentlichen, weil er noch einiges ändern und ergänzen will. Aber damit er sich das schonmal ansehen kann.... (hüstel)
Apropos:... "1969 - 75 Jahre elektrische Strassenbahnen in Hamburg", ein Film von Ingo Mecker:
Webseite,
Trailer,
Film.
-
Hier der Plan des Gleisnetzes der Hamburger Straßenbahn zwischen 1866 und 1978,
erstellt im VVM - Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e. V. (Eine bessere Formulierung werde ich noch erarbeiten.)
Der Link oben enthält eine pdf-Datei, die beim Aufrufen gleich die Werkzeuge zum Hineinzoomen und bewegen mitbringt.
Das Bild unter diesem Absatz enhält eine jpeg-Datei, die verpixelt ist.
- Hier: Das Hamburger Straßenbahnnetz Jahr für Jahr seit 1955.
- Hier: Stadtbahn Hamburg,
22. November 2010,
Pressekonferenz zur Einführung einer Niederflurstadtbahn.
- Videos von Mitfahrten in der Freiburger Straßenbahn, die zeigen,
daß Auto und Straßenbahn sich durchaus die Verkehrsfläche teilen können, wenn man es intelligent anstellt. :-) :
- Hier:
Komplette Mitfahrt von Tannenbacherstraße bis Hornusstraße, Linie 3 Richtung Zähringen mit Dynamischer Ampelsteuerung
- Hier:
Dynamische Ampelschaltung: Einfädeln (Bitte Untertitel einschalten)
- Hier:
Dynamische Ampelschaltung: Querverkehr (Bitte Untertitel einschalten)
- Wann ist es gut, Auto zu fahren? (Um das Wort "berechtigt" zu vermeiden.) Ich entdeckte dazu einmal den Dimi-Faktor.
- Hier: Eine interessante Seite über Hamburger Straßen und deren Namen. (Off Topic)
-
Hier: mein absolutes Lieblingsvideo zum Thema, unter anderem mit der Aussage:
"Nur die Straßenbahn ist geeignet wirklich Leute zum Umsteigen vom Auto zu animieren."
Warum?
Hier habe ich mal eine KI dazu befragt.
Ich habe mir heute morgen einen eingefleischten Autofahrer vorgestellt. Was denkt er, wenn er einen Bus neben sich sieht?
"Ha! Ich habe hier mein eigenes Wohnzimmer um mich herum und muß mir nicht die Nähe anderer Leute gefallen lassen."
Der Bus schwimmt im Allgemeinen mit dem Autoverkehr mit.
Das der Autofahrer in der Nähe eines Busses vielleicht von der Ampelvorrangschalung profitiert, merkt er garnicht.
Was denkt er, wenn ein Bus auf einer Extraspur an ihm vorbei fährt? "Ach, laß ihm diesen kleinen Vorteil. Wenn er's braucht."
Eine Schnellbahn (U- oder S-) sieht er wohlmöglich garnicht. Und wenn, dann vielleicht, wie eine Sehenswürdigkeit, aber nicht ihre Bedeutung.
Oder, und das kommt auch beim Bus dazu, ihren Verlauf.
Eine Straßenbahn ist aber eine Aussage, die die Stadt dem Autofahrer macht: "Hier fahre ich, ich kann nicht anders."
Das ist aber nicht, wie im Original (Martin Luther auf dem Reichtag zu Worms.) eine Aussage der Schwäche, sondern hier eine Aussage der Stärke.
Das Vorwort einer Studie für die Wiedereinführung der Straßenbahn in West-Berlin trug den Titel:
"Schienen sind ein Versprechen"
(Hier eine Abschrift von mir). Die Stadt betreibt den Aufwand,
diese Strecke zu bauen und zu betreiben, um dem Autofahrer ein für alle Mal ein besseres Angebot zu machen, und wird das auch weiterhin tun!
Eine KI meinte dazu: Die Straßenbahn ist ein Verkehrsmittel, das den Autofahrer dazu bringt, über sein eigenes Verhalten nachzudenken.
Und zum Thema Bus: Er sieht den Bus nicht, weil er ihn nicht wahrnimmt. Er ist für ihn ein "Ballon im Verkehr".
Und da ich hier ja ein Drei-Spalten-System (zumindest auf einem Desktop) zur Verfügung habe, kann ich hier noch drei Videos von mir einbauen:
Viel Spaß beim Lesen. Und, wie gesagt: Ich bin für alle meine Seiten erreichbar unter thmueller@thmueller.net.
Und eine Liste aller meiner Seiten (und auch genauere Kontaktmöglichkeiten) finden Sie hier.
Hamburg ist schon zu lange ohne Straßenbahn,
Hamburg versucht es schon mehr als 33 Jahre (Seit 1978, aber das war meine erste Straßenbahnseite.) ohne Straßenbahn.
Mit straßenbahnfreundlichen Grüßen
Thomas Müller